Am 20. Jänner fand im Heurigenlokal Beranek unsere Generalversammlung statt.
Nach zwei Perioden und sechs Jahren im Amt ließ sich Peter Unterberger nicht mehr zur Wahl des Obmannes aufstellen. In seiner Ansprache blickte er auf einige Meilensteine der letzten Jahre zurück. So wurde beispielsweise durch die Anschaffung von digitalen Notenbüchern ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung gesetzt.
Peter ist seit den Anfangstagen ein Teil der Trachtenmusik. Als die Proben noch im alten Festsaal stattfanden, war seine Aufgabe den Ölofen rechtzeitig vorher einzuheizen. Später bekleidete er Ämter wie Kassier, Manager, Obmann Stellvertreter und zuletzt Obmann. Nun unterstützt er den neu gewählten Vorstand als Beirat, musikalisch ist er nach wie vor am Flügelhornregister zu finden.
Auch Franz Koternetz, der bisherige Obmann Stellvertreter, ließ sich für diese Position nicht mehr aufstellen. Franz war maßgeblich bei der Gründung der Trachtenmusik involviert. Mit bewegenden Worten erzählte auch er von den schwierigen Anfängen und großen Entwicklung des Vereins.

Unser Tenorist und Kunstschmied Gottfried Sulzer kreierte eigens für die Beiden ein Kunstwerk in Form eines „Pfeascha“ Kerns mit Noten als Zeichen der Verbundenheit mit Brunn und der Trachtenmusik.
Es wurde die Gelegenheit dieser Versammlung genutzt um verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Die Ehrenzeichen wurden vom Obmann der BAG, Kurt Breth, verliehen. Neben einigen Ehrenmedaillien für jahrelange Mitwirkung in der Kapelle, wurden Fritz Reichart die silberne und Franz Koternetz die goldene Ehrennadel für besondere Verdienste überreicht.

Zukünftig liegt die Leitung der Trachtenmusik Brunn bei Anne Schuchanegg, sie wurde einstimmig zur neuen Obfrau gewählt. Anne´s Karriere bei der Trachtenmusik begann im zarten Alter von zwei Wochen, als ihr heutiger Musikkollege Franz Koternetz seinen 50. Geburtstag feierte. Schon früh nahm sie ihr Vater und der frühere Kapellmeister Ernst Schuchanegg zu Auftritten und Proben der Kapelle mit, ihr Instrument ist die Trompete. Die Gemeinschaft ist Anne besonders wichtig: „Für mich ist die Trachtenmusik eine erweiterte Familie.“
Ihr Stellvertreter wird Jakob Schick. Auch er ist seit fast 20 Jahren auf der Trompete oder dem Flügelhorn zu hören und seit 12 Jahren Teil des Vorstandes.
Außerdem wurden Alfred Schedl, Serena Sieber und Ulrike Schedl-Schrottmayer neu in den Vorstand gewählt.

In Zukunft soll die Jugendarbeit weiter gefördert und die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Musikschulverband gestärkt werden. Ein weiteres großes Projekt ist die Verwirklichung eines neuen Proberaumes, da das bisherige Lokal am Dachboden des Heimathauses für die Anzahl der Musizierenden nicht mehr zweckdienlich ist.
Das Ziel ist, dass wir alle wie bisher leidenschaftlich musizieren können, die Gemeinschaft gepflegt wird und wir gemeinsam weiterkommen.